Kein Rauch, keine Asche, aber was brennt da eigentlich?
2 Brennstoffe kommen für die saubere Kamintechnologie in Frage, Bioethanol und Brenngel. Welcher nun für welche Feuerstelle der richtige ist, das wollen wir Ihnen hier kurz erläutern.
Die folgende Gegenüberstellung soll schon einmal einen ersten Aufschluß für die richtige Auswahl geben.
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Eigenschaften |
Bioethanol |
Brenngel |
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Konsistenz |
dünnflüssig |
dickflüssig + |
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Verbrennung |
rückstandsfrei + |
hinterlässt Rückstände |
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Heizwert |
hoch + |
mässig |
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Geruchsbildung |
neutral + |
leicht |
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geeignete Brennbehälter |
Brenndosen, Brennkammern + |
Brenndosen |
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Brenndauer (je 0,5 Liter in Stunden) |
1 - 1,5 h |
1,6 - 2,5 h + |
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Verflüchtigung |
leicht |
mässig + |
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rein biologischer Ursprung |
ja + |
nein |
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+ = Vorteil |
Erstes Entscheidungskriterium sollte der Standort und die Standfestigkeit Ihrer Feuerstelle sein.
Bioethanol ist dünnflüssig und könnte sich im Falle eines Umfallens schnell im Raum bzw. in der Feuerstelle verteilen.
Steht Ihre Feuerstelle fest und ist gegenüber Erschütterungen und Umfallen sicher, dann spricht erst einmal alles für den Bioethanol.
Sowohl durch die rückstandsfreie Verbrennung, als auch durch den größeren Heizwert und den neutralen Geruch kann der Bioethanol weiter gegenüber dem Brenngel punkten.
Ist die Feuerstelle nicht an einen festen Standort gebunden und ist nicht sicher gestellt, daß Personen oder Tiere damit in Kontakt kommen können, so wäre hier das Brenngel als Brennstoff zu bevorzugen. Brenngel ist zähflüssig und breitet sich im Falle des Auslaufens langsamer und nicht so großflächig aus. Ein weiterer Vorteil ist die längere Brenndauer gegenüber dem Bioethanol.
Möchten Sie eine komfortable und regulierbare Brennkammer als Brennstelle nutzen, dann kommt nur Bioethanol in Frage. Dieser verbrennt rückstandsfrei und ein Entfernen von Verbrennungsrückständen (wie bei Brenngel) entfällt hier.
Durch die leichte Verflüchtigung des Bioethanols gilt es besonders auf verschlossene Behältnisse, kühle und schattige Lagerung und einen vollständigen Abbrand (keine Restmengen bei vorzeitiger Löschung in der Feuerstelle stehen lassen) zu achten.





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